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Diese Seite ist als Infoseite für Heimwerker und Hobbyanwender
gedacht, die wenig oder auch gar keine Erfahrungen im Umgang
mit Werkzeugmaschinen haben. Die Seite soll
helfen, Ihnen den Einstieg in das Drehen und Fräsen zu erleichtern.
Wenn Sie Tipps oder Anregungen für "Hobbydreher"
haben, würden wir uns freuen, wenn Sie uns diese mitteilen würden.
Andere könnten vielleicht gerade Ihren Tipp
benötigen.
Grundsätzlich möchten wir auf einige Sicherheitsvorschriften hinweisen, die
Sie bitte unbedingt beachten sollen.
Halten Sie sich an die Bedienungsanleitungen der Hersteller.
Bitte legen Sie Armbanduhren, Ringe oder
Halsketten und sonstigen Schmuck etc. ab, bevor Sie
mit Maschinen arbeiten.
Selbst kleinste Hobbymaschinen sind in der Lage Ihnen schwerste Verletzungen bei
unsachgemäßer
Bedienung zuzufügen.
Verwenden Sie nur zulässige Materiallängen und spannen Sie die Werkstücke
und Werkzeuge fest ein.
1. Drehen
Damit Sie wissen, wo sich welche Maschinenteile an der Maschine befinden,
haben wir Ihnen eine Detailzeichnung eingefügt, die Ihnen die Bezeichnungen und
den Standort des Teils an der Maschine verdeutlicht.
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Was ist eigentlich mit den folgenden Ausdrücken gemeint?
Spindeldurchlass: Diese Angabe in mm ( z.B. 16 mm) sagt aus, wie
groß der Durchmesser eines Werkstücks sein darf, um es noch problemlos durch das Futter bzw. durch
die Aufnahmespindel
schieben zu können, ohne es vorher absägen zu müssen.
Lange Werkstücke, die nicht durch die Spindel zu führen sind müssen unbedingt
abgestützt werden.
Siehe auch Lünette.
Spindelhöhe: Das Maß zwischen Bett und Futterachse bestimmt in der
Regel den max. Drehdurchmesser, obwohl z.B. 60 mm nicht immer auch 120 mm (Werkstückgröße)
bedeuten müssen.
Dies ist bedingt durch den Aufbau des Maschinenbettes.
Spitzenweite: Ist die max. Werkstücklänge, die sich zwischen zwei
festen Spitzen drehen lässt.
Spitzenhöhe: Ist der größte Abstand zwischen Bettoberkante und
Mitte der Arbeitsspindel.
Maximaler Drehdurchmesser über Support: Ist die Angabe über den max.
Werkstückdurchmesser,
der sich "Langdrehen" lässt.
Leitspindel: Die Leitspindel befindet sich parallel zum Maschinenbett
und treibt den Kruzsupport (Längsschlitten) an.
2. Etwas über Drehmeißel
Grundsätzlich sollte man unterscheiden nach Außen und Innendrehmeißeln.
Außendrehmeißel dienen dazu, wie schon der Name sagt, das Werkstück an
seinen Außenseiten
zu bearbeiten. Mit Innendrehmeißeln lassen sich Werkstücke von innen
bearbeiten.
Schruppmeißel werden gebraucht um starke Späne beim Lang und
Plandrehen abzuheben.
Schlichtmeißel dienen zum Fertigdrehen des Werkstückes. Es gibt Spitz
und Breitschlichtmeißel.
Abstechmeißel werden zum trennen runder Werkstücke benutzt.
Einstechmeißel benutzt man zum einstechen von Nuten. Die vordere
Schneidfläche muss
parallel zum Werkstück liegen.
Die folgenden drei Bilder zeigen Ihnen die wichtigsten Meißel und deren
Einsatzzweck.
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Außenmeißel
Innenmeißel
Was ist grundsätzlich beim einspannen des Meißels zu beachten?
Grundsätzlich soll die Meißelschneide auf Mitte eingespannt werden. (Siehe
Bild)
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Um ggf. den Höhenunterschied auszugleichen können Unterlagen aus
Blechstreifen etc. dem Meißel unterlegt werden.
In bestimmten Situationen ist es möglich den Meißel unter oder über Mitte
einzustellen.
Beim Schlichten kann der Meißel etwas unter Mitte eingestellt werden, da sich
daraus ein kleinerer Spanwinkel ergibt und der Schnittdruck steigt. Dies hat zur Folge ,
dass der Meißel bei harten Stellen im Material etwas federn kann.
Zweckmäßiger ist es allerdings einen speziellen Schlichtmeißel zu verwenden.
Steht die Schneide über Mitte, vergrößert sich der Spanwinkel und der
Freiwinkel wird kleiner.
Der Meißelrücken bekomm durch die Verkleinerung des Freiwinkels eine größere
Auflagefläche.
Es können starke Späne abgehoben werden. Zum Schruppen ist diese Einstellung
durchaus zu empfehlen.
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Festspannen der Drehmeißel
Ein Drehmeißel wird im richtigen Einstellwinkel kurz und fest eingespannt. Ein
zu lang eingespannter
Meißel federt und hinterlässt sogenannte Rattermarken auf dem Werkstück. Im
o. gezeigten Bild
33.4 ist ein korrekt eingespannter Drehmeißel abgebildet. Die verwendeten
Unterlagen, sollten gleich groß und ordentlich gestapelt sein.
Drehgeschwindigkeiten
Bei den Drehgeschwindigkeiten kommt es sowohl auf die Größe des
Werkstücks, als auch auf dessen Materialeigenschaften an.
Die folgende Tabelle soll Ihnen einen groben Überblick verschaffen
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Spannwerkzeuge
Unter Spannwerkzeugen versteht man die verschiedenen Werkzeuge/Möglichkeiten
ein Werkstück einzuspannen.
Man unterscheidet bei Drehmaschinen zwischen Backenfuttern, Spannzangen, und
Spitzen um nur
die wichtigsten zu nennen, mit denen Sie vorläufig arbeiten werden.
Eine Lünette wird dann eingesetzt, wenn mit langen Werkstücken
gearbeitet wird. Sie ist keine
Spannvorrichtung, soll aber trotzdem hier erwähnt werden. Lünetten
dienen als Gegenlager. (Siehe unter Zubehör)
Schnittdatentabellen zum Drehen
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2. Fräsen
Vieles was bereits oben gesagt wurde kann man natürlich auch auf das Fräsen
beziehen.
Sicherheitshinweise, einspannen von Werkstück und Werkzeug etc. gelten hier wie
auch beim Drehen.
Fräsmaschinen werden eingeteilt nach der Lage der Arbeitsspindel in:
Waagerecht und Senkrechtfräsmaschinen. (Wir beschränken
uns hier auf Senkrechtfräser)
Eine wichtige Voraussetzung für gute Fräsarbeiten ist das richtige einspannen
von Fräser und
Werkstück.
Die Fräser werden je nach Art mit Fräsdornen oder Spannfuttern befestigt.
Bei den Fräsern unterscheidet man nach Walzen, Stirn, oder Fingerfräsern/Schaftfräsern.
Spannen eines Werkstücks mittels Maschinenschraubstock:
Der Schraubstock wird auf dem Maschinentisch befestigt. Er eignet sich für
kleine und mittlere
Werkstückgrößen. Das Werkstück ist so einzuspannen, dass der Fräsdruck
gegen den festen Spannbacken gerichtet ist.
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Spannen eines Werkstücks mittels Spannklauen
Große Werkstücke werden mit Spannklauen und Schrauben auf dem
Maschinentisch gespannt.
Die Spannklauen werden dabei in die T - Nuten des Maschinentisches eingeschoben.
Spannen eines Werkstücks mittels Teilkopf
Werkstücke die am Umfang oder an den Stirnseiten mehrere Flächen oder
Nuten haben, werden in Teilköpfen eingespannt. ( Vierkant, Sechskant, Achtkant, Zahnräder
usw.)
Schnittdatentabellen zum Fräsen
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3. Bohren
Wir möchten uns hier auf Begriffe und Konstruktionselemente des
Spiralbohrers beschränken.
Anbei auch Informationen zu Anschliffen am Bohrer.
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Grundsätzliches Anschliffe
